AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der MAX macht Urlaub GmbH:

Das Unternehmen MAX macht Urlaub ist Reiseveranstalter der hier angebotenen Reisen, soweit nicht anders ausdrücklich aufgeführt ist. Den zwischen Kunde und MAX macht Urlaub geschlossenen Reiseverträgen werden ausnahmslos nachfolgende Allgemeine Geschäftsbedingungen zugrunde gelegt. Bei den übrigen, gesondert gekennzeichneten Reiseangeboten auf der Internetseite tritt MAX macht Urlaub lediglich als Vermittler auf. Der Reisevertrag wird in diesen Fällen zwischen dem Kunden und dem auf der Internetseite und auch in den Reiseunterlagen bezeichneten Reiseveranstalter begründet.

1. VERTRAGSABSCHLUSS
1.1 Der Kunde bietet dem Reiseveranstalter mit seiner schriftlichen/elektronischen Buchung verbindlich den Abschluss eines Reisevertrages an.
1.2 Der Reisevertrag kommt mit Zusendung der Reisebestätigung per Post, Fax oder Email zustande.
1.3 Gemäß der Verordnung (EG) 2111/2005 wird der Kunde – sofern ein Flug Vertragsbestandteil der Reise ist – bei der Buchung vom Reiseveranstalter über die Identität des/der ausführenden Luftfahrtunternehmen(s) unterrichtet. Auch im Falle eines Wechsels des ausführenden Luftfahrtunternehmens nach Buchung wird dieser unverzüglich nach Bekanntwerden mitgeteilt. Die offiziell gelisteten Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen, können im Internet über folgenden Link abgerufen werden: http://ec.europa.eu/transport/air/safety/flywell_en.htm

 

2.BEZAHLUNG DER REISE
2.1 Mit Erhalt der Buchungsbestätigung wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises fällig. Die Anzahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu leisten. Die Restforderung aus dem Reisepreis muss unaufgefordert bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt beglichen sein.
2.2 Für den Fall, dass die Reisebuchung zu einem Zeitpunkt erfolgt, der näher als 4 Wochen vor dem geplanten Reiseantritt liegt, wird der Reisepreis sofort mit Zugang der Reisebestätigung/ Rechnung fällig.
2.3 Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises bleibt ein Anspruch auf die Reiseleistung ausgeschlossen. Bei einer unvollständigen Reisepreiszahlung bis Reisebeginn, gilt die Regelung dieser AGB über eine Stornierung ab dem 7. Tag vor Reisebeginn entsprechend.
2.4 Die Reisepapiere werden 2 Wochen vor Reisebeginn erstellt und nach Zahlungseingang unverzüglich versandt. Für den Fall, dass zwischen Buchung und Reisebeginn weniger als 2 Wochen liegen, werden die Reisepapiere spätesten 5 Tage vor Reisebeginn übergeben.
2.5 Falls aufgrund der gewählten Zahlungsart durch das eingeschaltete Kreditinstitut MAX macht Urlaub ein Transaktionsentgelt belastet wird, gibt MAX macht Urlaub die Kosten an den Kunden weiter.

3. VERSICHERUNGEN
3.1 MAX macht Urlaub bietet optional zur Reisebuchung Versicherungsleistungen über die Homepage an. Ein nachträglicher Abschluss ist nur innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Rechnung/Bestätigung möglich. Bei Buchung innerhalb von 22 Tagen vor Reisebeginn ist der Versicherungsabschluss nur am Buchungstag oder spätestens am folgenden Werktag, möglich.
3.2 Versicherungsprämie: Die Prämienzahlung ist sofort nach Abschluss und Rechnungserhalt fällig. Ist die Prämie nach Eintritt des Versicherungsfalls noch nicht bezahlt, so ist die Versicherung von jeglicher Verpflichtung frei, sofern der Versicherungsnehmer die Nichtzahlung zu vertreten hat.

4. LEISTUNGEN DES REISEVERANSTALTERS
4.1 Welche Leistungen des Reiseveranstalters im Reisevertrag vereinbart sind, ergibt sich ausschließlich aus der Reisebestätigung. Die in der Reisebestätigung enthaltenen Angaben sind für den Reiseveranstalter bindend. Der Reiseveranstalter behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss eine Änderung der Angaben auf der Homepage oder dem Katalog zu erklären. Die in der Angebotsbeschreibung genannten optionalen Programme, einschließlich aber nicht ausschließlich Ausflügen, werden nicht Reisevertragsbestandteil.
4.2 Bei Reisen die mit Halb- oder Vollpension gebucht werden, beginnt die angegebene Verpflegung mit dem ersten Abendessen im Zielland und endet mit dem Frühstück am letzten Tag im Zielland, soweit unter der Rubrik Leistung auf der Homepage oder im Katalog nichts anderes festgelegt wurde.
4.3 Die Angaben der Reiseinformationen, die gegebenenfalls mit der Reisebestätigung verschickt werden, sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für diese Informationen wird seitens des Reiseveranstalters keine Gewähr übernommen.

5. RÜCKTRITT DURCH DEN KUNDEN, UMBUCHUNGEN, ERSATZPERSONEN
5.1 Vor Reisebeginn hat der Kunde jederzeit das Recht, von der Reise zurückzutreten. Maßgeblich für die Geltendmachung dieses Rechtes ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei MAX macht Urlaub.
5.2 Wenn der Kunde vom Reisevertrag zurücktritt oder die Reise nicht antritt, hat MAX macht Urlaub das Recht, Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für die Aufwendungen zu verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes wird der Reiseveranstalter grundsätzlich ersparte Aufwendungen und etwaige anderweitige Verwendungen der Reiseleistung berücksichtigen.
5.3 MAX macht Urlaub wird diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren:
Es werden folgende Stornobeträge berechnet:
bis 30 Tage vor Reiseantritt 25%
ab dem 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt 50% des Reisepreises
ab dem 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 65% des Reisepreises
ab dem 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 75% des Reisepreises
ab dem 6. bis 1. Tag vor Reiseantritt 85% des Reisepreises
am Anreisetag oder bei No Show (Nichtantritt) 95% des Reisepreises
5.4 Der Nachweis seitens des Kunden, dass Max macht Urlaub kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale, bleibt unbenommen.
5.5 Für Änderungswünsche des Kunden nach der Buchung hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts oder des Ortes der Rückreise, der Unterkunft, der Beförderungsart oder der Fluglinie(Umbuchung), berechnet MAX macht Urlaub bis 30 Tage vor Reiseantritt ein Umbuchungsentgelt von 30 Euro pro Person zuzüglich der tatsächlich entstandenen Mehrkosten. Umbuchungswünsche, die später als 30 Tage vor Reiseantritt erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Paragraph 7.2 und 7.3 dieser AGB und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.
5.6 Bei Stornierung des Reisevertrages können die hinzugebuchten Versicherungspakete, mit Ausnahme der Reiserücktrittskosten-Versicherung, ebenfalls storniert werden
5.7 Stornierungen von Teilleistungen einer Reise (sofern möglich) gelten als Umbuchung im Sinne von Paragraph 7.5 dieser AGB. Für die separate Stornierung von Versicherungspaketen nach 7.6 wird nur eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 10 Euro pro Person erhoben.
5.8 Bis zu sieben Tage vor Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Die dafür anfallenden Mehrkosten richten sich nach den Gebühren des jeweiligen Leistungsträgers (z.B. Fluggesellschaft) und sind gemäß § 651 b BGB vollständig vom Kunden oder Ersatzreisenden zu tragen. MAX macht Urlaub hat das Recht dem Eintritt des Dritten zu widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt. Insbesondere haftet MAX macht Urlaub nicht für die rechtzeitige Visumserteilung für den Ersatzreisenden.
Der Kunde und der Ersatzreisende haften gegenüber MAX macht Urlaub gesamtschuldnerisch für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstandenen Mehrkosten.

6. NICHT IN ANSPRUCH GENOMMENE LEISTUNGEN
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so wird sich MAX macht Urlaub darum bemühen, bei seinen Leistungsträgern eine Erstattung etwaiger ersparter Aufwendungen zu erlangen. Dies entfällt bei völlig unerheblichen Leistungen oder falls einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

7. REISEABSAGE WEGEN NICHTERREICHENS DER ERFORDERLICHEN MINDESTTEILNEHMERZAHL
Bei Nichterreichen der durch MAX macht Urlaub in der Reisebewerbung ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl, hat der Reiseveranstalter bis zum ebenfalls dort genannten Termin vor Reisebeginn das Recht, die Reise abzusagen. MAX macht Urlaub wird sich umgehend um eine Ersatzreise bemühen. Kann MAX macht Urlaub jedoch keine solche Ersatzreise anbieten oder hat der Reisende kein Interesse an einer Ersatzreise, wird ihm MAX macht Urlaub den bereits geleisteten Reisepreis unverzüglich, auf jeden Fall innerhalb 14 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung zurückerstatten.

8. UNVERMEIDBARE, AUSSERGEWÖHNLICHE UMSTÄNDE
MAX macht Urlaub kann vor Reiseantritt wegen unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände, die ihn an der Erfüllung des Vertrages verhindern, vom Reisevertrag zurücktreten. Gleiches Recht steht dem Reisenden zu, wenn am Bestimmungsort außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Treten derartige Umstände erst nach Reiseantritt auf, kann der Reisende den Vertrag kündigen, wenn die weitere Durchführung der Reise hierdurch erheblich beeinträchtigt wird.

9. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
9.1 Die vertragliche Haftung durch MAX macht Urlaub für Schäden, die nicht Körperschäden sind und die nicht schuldhaft herbeigeführt wurden, beschränkt sich auf den dreifachen Reisepreis.
9.2 Hat der Reisende gegen MAX macht Urlaub Ansprüche auf Schadenersatz oder Minderung, so muss er sich den Betrag hierauf anrechnen lassen, den er wegen desselben Ereignisses als Entschädigung oder als Erstattung nach Maßgabe internationaler Übereinkünfte, auf solchen beruhender gesetzlicher Vorschriften oder nach Maßgabe der in § 651 p Abs. 3 Satz 1 Nummern 1- 5 genannten Unionsvorschriften über Passagierrechte erhalten hat.

10. MITWIRKUNGSPFLICHTEN DES REISENDEN
10.1 Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen aktiv mitzuwirken. So hat er eventuelle Schäden zu vermeiden oder bereits aufgetretene Schäden so gering wie möglich zu halten.
10.2 Der Reisende ist verpflichtet, insbesondere zur Wahrung von Reiseersatzansprüchen, seine Beanstandungen unverzüglich MAX macht Urlaub bzw. der örtlichen Reiseleitung anzuzeigen. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Die Reiseleitung ist in keinem Falle berechtigt, Aussagen zu etwaigen Reiseersatzansprüchen zu machen. Falls keine Reiseleitung vor Ort verfügbar ist, ist der Reiseveranstalter an seinem Geschäftssitz zu verständigen. Ein Anspruch auf Minderung tritt nicht ein, wenn es der Reisende schuldhaft unterlässt, einen Mangel anzuzeigen.
10.3 Mit Betreten des Hotels oder vergleichbaren Flächen akzeptiert der Teilnehmer ausdrücklich die dort geltende Hausordnung. Die Teilnehmer besuchen die Veranstaltung (z.B. Sportveranstaltungen) auf eigene Gefahr. Eine Erfolgsgarantie für den Unterrichtsinhalt gibt es nicht.

11. PASS-, VISA- UND GESUNDHEITSVORSCHRIFTEN
Der Reiseveranstalter unterrichtet die Reisenden über allgemeine Pass- und Visumserfordernisse des Bestimmungslandes, einschließlich der ungefähren Fristen zu Erlangung von Visa, sowie über gesundheitspolizeiliche Formalitäten. Für die Einhaltung der Reiseformalitäten einschließlich der Beschaffung der erforderlichen Einreisedokumente ist der Reisende grundsätzlich selbst verantwortlich.

12. UNWIRKSAMKEIT EINZELNER BESTIMMUNGEN
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages berührt nicht die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen.

13. GERICHTSSTAND UND ANWENDBARES RECHT
13.1 Der Reisende kann MAX macht Urlaub nur an dessen Sitz in Baden-Baden verklagen. Es gilt deutsches Recht.

14.2 Gerichtsstand für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden ist an dessen Wohnsitz, mit der Ausnahme von Klagen, die sich gegen Vollkaufleute oder Personen richten, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

 

Stand: Juli 2018

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