Allgemeine Geschäftsbedingungen(AGB) der MAX macht Urlaub GmbH:

Das Unternehmen MAX macht Urlaub ist Reiseveranstalter der hier angebotenen Reisen, soweit nicht anders ausdrücklich aufgeführt. Den zwischen Kunde und MAX macht Urlaub geschlossenen Reiseverträgen werden ausnahmslos nachfolgende Allgemeine Geschäftsbedingungen zugrunde gelegt. Bei den übrigen, gesondert gekennzeichneten Reiseangeboten auf der Internetseite tritt MAX macht Urlaub lediglich als Vermittler auf. Der Reisevertrag wird in diesen Fällen zwischen dem Kunden und dem auf der Internetseite und auch in den Reiseunterlagen bezeichneten Reiseveranstalter begründet.

1. VERTRAGSABSCHLUSS
1.1 Der Kunde bietet dem Reiseveranstalter mit seiner schriftlichen/elektronischen Buchung verbindlich den Abschluss eines Reisevertrages an.
1.2 Der Reisevertrag kommt mit Zusendung der Reisebestätigung per Post, Fax oder Email zustande.
1.3 Gemäß der Verordnung (EG) 2111/2005 wird der Kunde – sofern ein Flug Vertragsbestandteil der Reise ist – bei der Buchung vom Reiseveranstalter über die Identität des/der ausführenden Luftfahrtunternehmen(s) unterrichtet. Auch im Falle eines Wechsels des ausführenden Luftfahrtunternehmens nach Buchung wird dieser unverzüglich nach Bekanntwerden mitgeteilt. Die offiziell gelisteten Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen, können im Internet über folgenden Link abgerufen werden: http://ec.europa.eu/transport/air/safety/flywell_en.htm

2.BEZAHLUNG DER REISE
2.1 Mit Erhalt der Buchungsbestätigung wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises fällig. Die Anzahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu leisten. Die Restforderung aus dem Reisepreis muss unaufgefordert bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt beglichen sein.
2.2 Für den Fall, dass die Reisebuchung zu einem Zeitpunkt erfolgt, der näher als 4 Wochen vor dem geplanten Reiseantritt liegt, wird der Reisepreis sofort mit Zugang der Reisebestätigung/ Rechnung fällig.
2.3 Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises bleibt ein Anspruch auf die Reiseleistung ausgeschlossen. Bei einer unvollständigen Reisepreiszahlung bis Reisebeginn, gilt die Regelung dieser AGB über eine Stornierung ab dem 7. Tag vor Reisebeginn entsprechend.
2.4 Die Reisepapiere werden 2 Wochen vor Reisebeginn erstellt und nach Zahlungseingang unverzüglich versandt. Für den Fall, dass zwischen Buchung und Reisebeginn weniger als 2 Wochen liegen, werden die Reisepapiere spätesten 5 Tage vor Reisebeginn übergeben.
2.5 Falls aufgrund der gewählten Zahlungsart durch das eingeschaltete Kreditinstitut MAX macht Urlaub ein Transaktionsentgelt belastet wird, gibt MAX macht Urlaub die Kosten an den Kunden weiter. Bei Zahlung per Kreditkarte wird zwischen den Parteien eine Pauschale in Höhe von 3 % des Reisepreises vereinbart.

3. VERSICHERUNGEN
3.1 MAX macht Urlaub empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung oder den Abschluss eines Versicherungspaketes, welches eine solche beinhaltet. Diese Versicherung bietet MAX macht Urlaub optional zur Reise buchbar auf seiner Homepage an. Ein nachträglicher Abschluss ist nur innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Rechnung/Bestätigung möglich. Bei Buchung innerhalb von 22 Tagen vor Reisebeginn ist der Versicherungsabschluss nur am Buchungstag oder spätestens am folgenden Werktag, möglich.
3.2 Versicherungsprämie: Die Prämienzahlung ist sofort nach Abschluss und Rechnungserhalt fällig. Ist die Prämie nach Eintritt des Versicherungsfalls noch nicht bezahlt, so ist die Versicherung von jeglicher Verpflichtung frei, sofern der Versicherungsnehmer die Nichtzahlung zu vertreten hat.
3.3 Bei allen Reisen wird auch der Abschluss einer Auslandskranken- sowie Reisegepäckversicherung empfohlen. Bezüglich dieser Versicherungen gelten dieselben Regelungen wie für die unter Paragraph 3.1 geregelten Versicherungen.

4. LEISTUNGEN DES REISEVERANSTALTERS
4.1 Welche Leistungen des Reiseveranstalters im Reisevertrag vereinbart sind, ergibt sich ausschließlich aus der Reisebestätigung. Die in der Reisebestätigung enthaltenen Angaben sind für den Reiseveranstalter bindend. Der Reiseveranstalter behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss eine Änderung der Angaben auf der Homepage oder dem Katalog zu erklären. Die in der Angebotsbeschreibung genannten optionalen Programme, einschließlich aber nicht ausschließlich Ausflügen, werden nicht Reisevertragsbestandteil.
4.2 Bei Reisen die mit Halb- oder Vollpension gebucht werden, beginnt die angegebene Verpflegung mit dem ersten Abendessen im Zielland und endet mit dem Frühstück am letzten Tag im Zielland, soweit unter der Rubrik Leistung auf der Homepage oder im Katalog nichts anderes festgelegt wurde.
4.3 Die Angaben der Reiseinformationen, die gegebenenfalls mit der Reisebestätigung verschickt werden, sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für diese Informationen wird seitens des Reiseveranstalters keine Gewähr übernommen.

5.LEISTUNGSÄNDERUNGEN
5.1 Abweichungen oder Änderungen einzelner Reiseleistungen von dem Inhalt des geschlossenen Reisevertrages, welche nach Vertragsschluss notwendig werden und die von MAX macht Urlaub nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind grundsätzlich gestattet, solange die Änderungen und Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
5.2 Eventuelle Gewährleistungsansprüche des Kunden bleiben unberührt, wenn die nunmehr erbrachten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
5.3 MAX macht Urlaub ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsabweichungen oder -änderungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
5.4 Falls es zu einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kommt, ist der Kunde berechtigt, rücktrittskostenfrei vom Reisevertrag Abstand zu nehmen oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, soweit es MAX macht Urlaub möglich ist, eine entsprechende Reise ohne Mehrpreis für den Kunden anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung durch MAX macht Urlaub über die Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

6. PREISANPASSUNG
MAX macht Urlaub behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend wie folgt zu ändern:
6.1 Erhöhen sich nach Abschluss des Reisevertrages gegenüber MAX macht Urlaub die Beförderungskosten (z.b. die Treibstoffkosten) so kann MAX macht Urlaub den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
a) In dem Falle, dass die Erhöhung sich auf den jeweiligen Sitzplatz bezieht, kann MAX macht Urlaub von jedem Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b) In allen anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann MAX macht Urlaub von jedem Reisenden verlangen.
6.2 Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber MAX macht Urlaub erhöht, so ist der Reiseveranstalter berechtigt den Reisepreis gegenüber dem Kunden um den entsprechenden, anteiligen Betrag zu erhöhen.
6.3 Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für MAX macht Urlaub verteuert hat.
6.4 Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Buchung und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 3 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch nicht eingetreten und für MAX macht Urlaub nicht vorhersehbar waren.
6.5 Bei einer nachträglichen Änderung des Reisepreises wird MAX macht Urlaub den Reisenden unverzüglich informieren. Preiserhöhungen ab dem 22. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % des Gesamtreisepreises ist der Kunde berechtigt, kostenfrei vom Reisevertrag zurück zu treten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, sofern es MAX macht Urlaub möglich ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden anzubieten. Der Kunde kann diesen Anspruch nur unverzüglich nach der Mitteilung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung diesem gegenüber geltend machen.

7. RÜCKTRITT DURCH DEN KUNDEN, UMBUCHUNGEN, ERSATZPERSONEN
7.1 Vor Reisebeginn hat der Kunde jederzeit das Recht, von der Reise zurückzutreten. Maßgeblich für die Geltendmachung dieses Rechtes ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei MAX macht Urlaub.
7.2 Wenn der Kunde vom Reisevertrag zurücktritt oder die Reise nicht antritt, hat MAX macht Urlaub das Recht, Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für die Aufwendungen zu verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes wird der Reiseveranstalter grundsätzlich ersparte Aufwendungen und etwaige anderweitige Verwendungen der Reiseleistung berücksichtigen.
7.3 MAX macht Urlaub wird diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren:
Es werden folgende Stornobeträge berechnet:
bis 30 Tage vor Reiseantritt 25%
ab dem 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt 50% des Reisepreises
ab dem 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 65% des Reisepreises
ab dem 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 75% des Reisepreises
ab dem 6. bis 1. Tag vor Reiseantritt 90% des Reisepreises
am Anreisetag oder bei No Show (Nichtantritt) 100% des Reisepreises
7.4 Der Nachweis seitens des Kunden, dass Max macht Urlaub kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale, bleibt unbenommen.
7.5 Für Änderungswünsche des Kunden nach der Buchung hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts oder des Ortes der Rückreise, der Unterkunft, der Beförderungsart oder der Fluglinie(Umbuchung), berechnet MAX macht Urlaub bis 30 Tage vor Reiseantritt ein Umbuchungsentgelt von 30 Euro pro Person zuzüglich der tatsächlich entstandenen Mehrkosten. Umbuchungswünsche, die später als 30 Tage vor Reiseantritt erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Paragraph 7.2 und 7.3 dieser AGB und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.
7.6 Bei Stornierung des Reisevertrages können die hinzugebuchten Versicherungspakete, mit Ausnahme der Reiserücktrittskosten-Versicherung, ebenfalls storniert werden
7.7 Stornierungen von Teilleistungen einer Reise (sofern möglich) gelten als Umbuchung im Sinne von Paragraph 7.5 dieser AGB. Für die separate Stornierung von Versicherungspaketen nach 7.6 wird nur eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 10 Euro pro Person erhoben.
7.8 Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Alle dafür anfallenden Umbuchungsgebühren richten sich an den jeweiligen Gebühren des jeweiligen Leistungsträgers (z.B. Fluggesellschaft) und sind gemäß § 651 b BGB vollständig vom Kunden oder Ersatzreisenden zu tragen. MAX macht Urlaub hat das Recht dem Eintritt des Dritten zu widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder der Teilnahme des Dritten gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Insbesondere haftet MAX macht Urlaub nicht für die rechtzeitige Visumserteilung für den Ersatzreisenden.
Der Kunde und der Ersatzreisende haften gegenüber MAX macht Urlaub gesamtschuldnerisch für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstandenen Mehrkosten.

8. NICHT IN ANSPRUCH GENOMMENE LEISTUNGEN
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so wird sich MAX macht Urlaub darum bemühen, bei seinen Leistungsträgern eine Erstattung etwaiger ersparter Aufwendungen zu erlangen. Dies entfällt bei völlig unerhebliche Leistungen oder falls einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

9. REISEABSAGE WEGEN NICHTERREICHENS DER ERFORDERLICHEN MINDESTTEILNEHMERZAHL
Bei Nichterreichen der durch MAX macht Urlaub in der Reisebewerbung ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl, hat der Reiseveranstalter bis zum ebenfalls dort genannten Termin vor Reisebeginn das Recht, die Reise abzusagen. Der Reisende kann in diesem Falle von MAX macht Urlaub die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn MAX macht Urlaub in der Lage ist, eine solche ohne Aufpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diesen Anspruch unverzüglich nach der Absage MAX macht Urlaub gegenüber geltend zu machen. Kann MAX macht Urlaub keine solche Ersatzreise anbieten oder hat der Reisende kein Interesse an einer Ersatzreise, wird ihm MAX macht Urlaub den bereits geleisteten Reisepreis unverzüglich zurückerstatten.

10. KÜNDIGUNG DES VERTRAGES WEGEN HÖHERER GEWALT
10.1 Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl MAX macht Urlaub als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.
10.2 Falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Vertragsparteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen gehen die Mehrkosten zu Lasten des Reisenden.

11. KÜNDIGUNG DES VERTRAGES WEGEN EINES ERHEBLICHEN REISEMANGELS
Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Das vorstehende gilt auch, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. In diesem Falle schuldet der Reisende dem Reiseveranstalter den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenen Teil des Reisepreises.

12. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
12.1 Die vertragliche Haftung durch MAX macht Urlaub für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grobfahrlässig herbeigeführt wurde oder
b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
12.2 Für alle gegen Max macht Urlaub gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet er bis zur Höhe des dreifachen Reisepreises.
12.3 Ein Schadensersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter MAX macht Urlaub ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
12.4 Kommt dem Reiseveranstalter bei Schiffsreisen die Stellung eines vertraglichen Reeders zu, so regelt sich die Haftung auch nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Binnenschifffahrtgesetzes.
12.5 Kommt dem Reiseveranstalter die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach dem Luftverkehrsgesetz in Verbindung mit den einschlägigen internationalen Abkommen Warschau, Den Haag, Guadalajara und der nur für Flüge in die USA und nach Kanada geltenden Montrealer Vereinbarung.
12.6 MAX macht Urlaub haftet nach § 651 j BGB nicht für eine Reisebeeinträchtigung, die auf höhere Gewalt (Terrorismus, Erdbeben, Sturm, etc.) oder veranstalter- und leistungsfremde Streiks zurückzuführen sind.

13. MITWIRKUNGSPFLICHTEN DES REISENDEN
13.1 Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen aktiv mitzuwirken. So hat er eventuelle Schäden zu vermeiden oder bereits aufgetretene Schäden so gering wie möglich zu halten.
13.2 Der Reisende ist verpflichtet, insbesondere zur Wahrung von Reiseersatzansprüchen, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung anzuzeigen. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Die Reiseleitung ist in keinem Falle berechtigt, Aussagen zu etwaigen Reiseersatzansprüchen zu machen. Falls keine Reiseleitung vor Ort verfügbar ist, ist der Reiseveranstalter an seinem Geschäftssitz zu verständigen. Ein Anspruch auf Minderung tritt nicht ein, wenn es der Reisende schuldhaft unterlässt, einen Mangel anzuzeigen.
13.3 Mit Betreten des Hotels oder vergleichbaren Flächen akzeptiert der Teilnehmer ausdrücklich die dort geltende Hausordnung. Für Schäden, Unfälle oder Verlust von Wertsachen wird keine Haftung übernommen. Die Teilnehmer besuchen die Veranstaltung (z.B. Sportveranstaltungen) auf eigene Gefahr. Eine Erfolgsgarantie für den Unterrichtsinhalt gibt es nicht.

14. AUSCHLUSS VON ANSPRÜCHEN UND VERJÄHRUNG
14.1 Ansprüche wegen mangelhafter Erbringung der Reiseleistungen sind vom Kunden innerhalb eines Monats nach der vertragsgemäßen Beendigung der Reise ausschließlich gegenüber MAX macht Urlaub anzumelden. Nach Ablauf der vorgenannten gesetzlichen Ausschlussfrist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er die Frist unverschuldet nicht einhalten konnte.
14.2 Es wird zwischen den Parteien vereinbart, dass Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis f BGB in einem Jahr verjähren. Der gesetzlichen Verjährungsfrist hingegen unterliegen alle Ansprüche aus unerlaubter Handlung. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

15. PASS-, VISA- UND GESUNDHEITSVORSCHRIFTEN
15.1 Es obliegt dem Reisenden sich über die für das jeweilige Reiseland geltenden Pass- und Visavorschriften sowie über gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen) zu informieren. Sollte die Durchführung der Reise aus Gründen, die auf nicht ordnungsgemäße Reisepapiere zurückzuführen sind, vereitelt oder behindert werden, so übernehmen wir hierfür keine Haftung. Es wird allerdings auf die diesbezüglichen Angaben in der Reiseinformation zur betreffenden Reise verwiesen. Diese Reiseinformationen sind entsprechend dem Gesetz nur für deutsche Staatsbürger erstellt worden. Staatsbürger anderer Staaten sind daher gehalten, die für sie geltenden Bestimmungen im zuständigen Konsulat zu erfragen.
15.2 MAX macht Urlaub haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, selbst wenn ihn der Reisende mit deren Besorgung beauftragt hat, es sei denn, er hat die Verzögerung zu vertreten.
15.3. Ein Reisender, der bei Reiseantritt oder während der Reise nicht über vollständige und ordnungsgemäße Reisepapiere verfügt, kann von der Reise ausgeschlossen werden. Aufwendungen können in diesem Fall nicht erstattet werden.
15.4. Es obliegt dem Reisenden sich rechtzeitig bei kompetenter Stelle über Infektions- und Impfschutz- sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren. Hierfür wird auf die Gesundheitsämter, reisemedizinischen Informationsdienste oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verwiesen.
15.5. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, hat der Kunde zu tragen.

16. UNWIRKSAMKEIT EINZELNER BESTIMMUNGEN
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages berührt nicht die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen.

17. GERICHTSSTAND UND ANWENDBARES RECHT
17.1 Der Reisende kann MAX macht Urlaub nur an dessen Sitz in Baden-Baden verklagen. Es gilt deutsches Recht.
17.2 Gerichtsstand für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden ist an dessen Wohnsitz, mit der Ausnahme von Klagen, die sich gegen Vollkaufleute oder Personen richten, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

Stand: Oktober 2015